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Begriffserklärung
Blowerdoor-Drucktest

Durch die Blowerdoor-Messung wird die Qualität der Luftdichtigkeit des Gebäudes bestimmt und dokumentiert. Ein elektrisch betriebenes Gebläse erzeugt Unter- bzw. Überdruck im Gebäude. Anhand der verschiedenen Druckdifferenzen lassen sich Leckagen und Mängel in der Dämmung aufspüren. Nach Beurteilung der Leckagestellen werden Sanierungsmöglichkeiten vorgeschlagen. Die Dichtheitsmessung wird durchgeführt, um die Ursache für zu hohe Energie- und Heizkosten oder vorhandene Schimmelbildung zu finden. Der BlowerDoor-Drucktest eignet sich auch als vorbeugende Maßnahme gegen spätere Bauschäden.
Typische Leckagen:
Fensteranschlüsse, Dachdurchbrüche, Abluftöffnungen, Schornsteine, Dachanschlüsse im Giebel und der Traufe, Dachluken, Holzbalkendecken, Außenwandecken und Öffnungen für Rolladengurte.

Infrarot-Thermographie

Die Thermografie nutzt die Tatsache, daß alle Gegenstände Wärmestrahlung aussenden. Mit Hilfe der Thermokamera wird diese - im Normalfall unsichtbare - Wärmestrahlung erfasst und als sichtbares Bild dargestellt. Durch die flächenmäßige Darstellung der Temperaturverteilung ist es möglich, den Einflußbereich von Wärmebrücken, d.h. Zonen erhöhten Wärmeverlustes, und Undichtigkeiten festzustellen.
Sowohl der Blowerdoor-Drucktest als auch die Infrarotmeßtechnik stellen für den Hausbesitzer keine Belastung durch Staub, Schmutz oder zeitaufwendige Vor- und Nachbereitung dar. Beide Methoden bilden ein einfaches Instrument zur Sicherung des gewünschten Qualitätsstandard.
Nutzen und Vorteile:
Einhaltung der Wärmeschutz- bzw. der Energiesparverordnung 2002
Einsparung von Energie und Heizkosten durch geringeren Wärmeverlust
Keine hohen Kosten für die Mängelbeseitigung im noch unbewohnten Zustand
Verhinderung von Tau Wasserschäden und der daraus entstehenden Schimmelbildung
Schutz vor dem Eintrag von Schadstoffen
Bessere Wohnqualität für Allergiker durch gute Raumluft
Verzicht auf Holzschutzmittel bei luftdichten Konstruktionen
Guter Luftschallschutz durch Luftdichtigkeit
Optimale Betriebsbedingungen für Lüftungsanlagen

Richtiges Lüften / Schutz vor Schimmelbildung

Durch richtiges Lüften lässt sich Energie sparen und Schimmelbildung verhindern. Regelmäßiges Lüften ist notwendig für den Austausch der belasteten Innenluft mit frischer Außenluft und für die Entfernung von Feuchtigkeit in den Räumen.
Lüften Sie bedarfsgerecht und dennoch energiebewusst. Dabei geht zwar etwas Heizenergie verloren. Dies muss jedoch im Interesse gesunder raumklimatischer Verhältnisse und zur Vermeidung von Feuchteschäden hingenommen werden. Es kommt darauf an, diesen Verlust so gering wie möglich zu halten.
Dies gelingt am besten durch kurzes intensives Lüften. Sie sollten deshalb Fenster und Türen kurzfristig weit öffnen und nach Möglichkeit Durchzug schaffen. Nach etwa fünf bis zehn Minuten ist die verbrauchte, feuchte Raumluft durch trockene Frischluft ersetzt, die nach Erwärmung wieder zusätzlichen Wasserdampf aufnehmen kann. Der Vorteil dieser "Stoßlüftung" ist, dass mit der verbrauchten Luft nur die darin enthaltene Wärme entweicht, während die in den Wänden und Einrichtungsgegenständen gespeicherten, viel größeren Wärmemengen im Raum bleiben und nach dem Schließen der Fenster mithelfen, die Frischluft schnell wieder auf die gewünschte Temperatur zu bringen.
Diese "Stoßlüftung" sollte bei Anwesenheit in der Wohnung mehrmals täglich wiederholt werden. Vermeiden Sie Dauerlüften während der Heizperiode. Offene oder gekippte Fensterflügel verursachen ein Mehrfaches an Wärmeverlusten gegenüber einer gezielten "Stoßlüftung". Empfehlungen für richtiges Heizen und Lüften.